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20.05.2015, 21:41 Uhr | TK
Vor und zurück
Sitzungssaal, Gutshof, Schulerweiterung und Hoffmann-Villa

Auch späte Einsicht kann hilfreich sein: War unsere Fraktion in der Februarsitzung mit dem Antrag zur Einrichtung eines großen Sitzungssaals für die Gemeindevertretung noch gescheitert, ist ein Sitzungssaal jetzt fast einstimmig doch beschlossen worden. Allein Bürgermeister Dr. Klett stimmte wiederum dagegen.

Fredersdorf-Vogelsdorf -

Auch beim Thema Gutshof gab es nach langem Zaudern und Zögern Bewegung. Hatte doch bereits im Jahr 2012 der Heimatverein den Hilferuf an die damalige Gemeindevertretung gerichtet, dass die beiden ältesten Gebäude der Gemeinde stark einsturzgefährdet sind und eine Sicherung des Pächterhauses und des Gärungshauses schnellstens notwendig ist. Außer warmer Worte und unverbindlicher Beschlüsse geschah aber nichts. Nun wurde auf gemeinsamen Antrag der Fraktionen CDU&Unabhängige und LINKE hin beschlossen, dass dem Heimatverein als Erbbaupächter des Gutshofes 30.000 € für die Erarbeitung der Planung zur Sicherung der beiden Gebäude zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wurde entschieden, Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro beim Land zu beantragen. Wenn die Förderung kommt, wird viel von dem umsetzbar sein, wofür der Heimatverein schon lange wirbt. Wenn die Fördermittel ausbleiben, wird man sich – da sind wir ehrlich – noch sehr lange mit dem Vorhandenen zufriedengeben müssen.

 

Eine weise Entscheidung beim Thema „Schulerweiterung Fred-Vogel-Grundschule“ werden die Gemeindevertreter in ihrer nächsten Sitzung am 28.5. um 19 Uhr treffen müssen. 13 verschiedene Varianten liegen der Gemeindevertretung vor. Die Sitzung wird auf unseren Antrag hin passenderweise in der Scheune auf dem Schulgelände stattfinden.

Während es bei drei wichtigen Themen also vorangeht, fällt die Gemeinde beim Thema „Adolph-Hoffmann-Villa“ in Vogelsdorf gerade weit zurück: So war in der Vergangenheit von LINKEN und SPD immer wieder betont worden, dass der diesen Parteien nahestehende Humanistische Verband Berlin-Brandenburg (HVD) das Gebäude ohne Kosten für die Gemeinde sanieren und als Begegnungszentrum betreiben würde. Im April informierte der HVD, dass von den erwarteten Fördergeldern in Höhe von 760.000 € bisher kein einziger Cent eingeworben werden konnte und man nun erwarte, dass die Gemeinde einen großen Teil der Sanierungskosten (im Gespräch ist ein Betrag von 200.000 €) und 20-40.000 € jährliche Betriebskosten trägt. Um es kurz zu machen: Damit ist das Projekt aus unserer Sicht vorerst gestorben.

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