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20.06.2015, 21:44 Uhr | TK
Rücklage für Gutshof?
Oder für Schulen, Straßen und Sport?

Wie viel ist uns der Wiederaufbau des Gutshofes wert? Bis zu 2,4 Millionen Euro, finanziert aus der Rücklage der Gemeinde, beschlossen Bürgermeister Dr. Klett und die Fraktionen LINKE und SPD. Diese 2,4 Millionen Euro sollen der Eigenanteil sein, um Fördermittel des Landes für die Gutshofsanierung mit kalkulierten Gesamtkosten von vier Millionen Euro zu bekommen. Damit würde auf einen Schlag fast die Hälfte der Rücklage im sogenannten ordentlichen Ergebnis aufgezehrt, die über mehr als ein Jahrzehnt von der Gemeinde angespart wurde. So sehr auch wir uns ein Gelingen des Gutshofes wünschen, ein so hoher Zuschuss der Gemeinde ist uns das Projekt nicht wert, weshalb der Beschluss von uns nicht unterstützt wurde.

Fredersdorf-Vogelsdorf -

Denn unsere Gemeinde wird dieses angesparte Geld beispielsweise für unsere Straßen, Spielplätze, den Schul- und Vereinssport und sehr kurzfristig für unsere Schulen noch benötigen: So wurde beschlossen, einen Erweiterungsbau für die Fred-Vogel-Grundschule zu errichten, um sicherzustellen, dass auch bei den stark steigenden Kinderzahlen die Schüler sehr gute Lernbedingungen vorfinden. Kosten: über 2 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Trägerschaft der Oberschule an den Kreis abzugeben, damit dieser die Investitionen zum notwendigen Ausbau für eine 4-Zügigkeit in geschätzter Höhe von 7,2 Millionen Euro stemmt. Ausdrücklich als Erweiterungsbau dem Kreis angeboten wurde dabei das alte Schulhaus an den Ecke Platanenstraße/Gartenstraße. Im nächsten Schritt wird es Verhandlungen mit dem Kreis geben.

Weiteres Thema war die Bewahrung des grünen Ortsbildes: Wir hatten den Antrag gestellt, dass bei der Erschließung von neuen Bebauungsgebieten die Grundstücksgröße nicht kleiner als 500 qm sein und nicht mehr als 20 Prozent der Grundstücksfläche mit der reinen Hausfläche überbaut werden darf. Nur bei Gewerbe und an Hauptstraßen sollte eine dichtere Bebauung möglich sein. Der Bürgermeister und die Mehrheit der Gemeindevertretung wollten dagegen weiterhin die Freiheit, wie kürzlich bei der Genehmigung des Baugebiets an der Ahornstraße in Fredersdorf-Nord kleinere Grundstücksgrößen und eine doppelt so dichte Bebauung zuzulassen.

Eine deutliche Mehrheit fand dagegen unser Vorschlag für die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirates. Jetzt sind Kinder und Jugendliche, die in dem Beirat mitwirken und bei den Zukunftsentscheidungen der Gemeinde mitreden wollen, aufgefordert, sich zu melden.

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